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Agnieszka Walorska und mika: 6 Millionen Euro für KI-Buchhaltung
Das Berliner Startup mika will kleinen GmbHs das Steuerbüro ersetzen. Gründerin und CEO Agnieszka Walorska hat dafür 6 Millionen Euro eingesammelt, angeführt von Smedvig Ventures. Mehr als 750 Unternehmen nutzen die Software, der Jahresumsatz hat im Juli die Million überschritten.
Von Tim Brauckmann, Redaktion Startupbubble: Ökosystem, Kapital, Politik, Köpfe

Agnieszka Walorska führt als CEO das Berliner Startup mika, das kleinen Kapitalgesellschaften das Steuerbüro ersparen will. In einer Seed-Runde hat das Unternehmen 6 Millionen Euro eingesammelt. Angeführt hat die Runde Smedvig Ventures, dabei sind das Family Office Wecken & Cie., die studiVZ-Mitgründer Dennis Bemmann und Michael Brehm, limango-Gründer Johannes Ditterich und Martina Pfeifer von encourageventures sowie die Bestandsinvestoren Keen Venture Partners und Dutch Founders Fund. deutsche-startups.de führt mika in seiner Übersicht vom 16. Oktober unter den Startups, die zuletzt Millionen eingesammelt haben.
Gegründet hat Walorska mika mit Luke Linnekuhle, der als CFO zuvor die Finanzen der Sportmodemarke Oceansapart aufgebaut hat, und Henry Müssemann, der als CTO von Freezingdata kommt, einem Anbieter von Software für digitale Forensik. Die Software übernimmt für GmbHs und UGs die laufende Buchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldungen, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen. Mehr als 750 Unternehmen nutzen sie nach Angaben des Startups, im Juli 2026 lag der Jahresumsatz erstmals über einer Million Euro.
Walorska begründet ihr Ziel so: „Bei mika schaffen wir mit KI bessere Zugangsmöglichkeiten, damit nicht mehr der Geldbeutel darüber entscheidet, wer ein Unternehmen gründen kann.“
Was das für Gründer heißt
Für kleine GmbHs sind Steuerbüro und Jahresabschluss ein fester Kostenblock vom ersten Monat an. Wenn Software wie mika diesen Block verkleinert, sinkt die Hürde für die Gründung einer Kapitalgesellschaft. Die Grenze setzt das Steuerberatungsgesetz: Was Software leisten darf und wo ein Berater gebraucht wird, sollten Gründer vor dem Wechsel klären.
Quellen
- startupvalley.news: 6 Millionen Euro für mika, wie das Berliner KI-Startup das Steuerbüro überflüssig macht (23. September 2026)startupvalley.news/de/mika-ki-buchhaltung/Tier 3
- deutsche-startups.de: 12 aufstrebende Startups, die gerade Millionen eingesammelt haben (16. Oktober 2026)deutsche-startups.de/2026/10/16/12-aufstrebende-startups-dieTier 3
Laut Startupbubble
„Das Berliner Startup mika will kleinen GmbHs das Steuerbüro ersetzen. Gründerin und CEO Agnieszka Walorska hat dafür 6 Millionen Euro eingesammelt, angeführt von Smedvig Ventures. Mehr als 750 Unternehmen nutzen die Software, der Jahresumsatz hat im Juli die Million überschritten.“
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